Vortrag von Dr. Stephan Heinemann im Heidemuseum „Rischmannshof“

 

Der Heidekreis zwischen den Weltkriegen

Heideausflug der Geschwister Lütjens aus Walsrode im September 1926. Foto: Privatsammlung Schreiber/Heinemann.

Im November werden sich das Ende des Ersten Weltkrieges und die Ausrufung der ersten deutschen Republik zum 100. Mal jähren. Was für Auswirkungen hatte diese Zäsur in der deutschen Geschichte auf den Heidekreis? Mit dieser Frage beschäftigt sich unter anderem das neue Jahrbuch des Landkreises. Ausgehend vom Jahr 1918 umfasst es die gesamte Zwischenkriegszeit bis 1939. Verfasst hat es der Walsroder Historiker Dr. Stephan Heinemann. Er wird am Sonntag, 17. Juni, ab 15 Uhr im Walsroder Heidemuseum „Rischmannshof“, Hermann-Löns-Straße 8, in einem Vortrag über diese Jahre der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus im Heidekreis berichten.

Dabei soll es nicht nur um politische Ereignisse wie den Aufstieg der NSDAP und die Verfolgung ihrer politischen Gegner gehen, sondern auch um das ganz alltägliche Leben vor Ort. Mit was für Problemen hatte beispielsweise die Hausfrau damals zu kämpfen oder inwieweit erleichterten neue technische Gerätschaften (Dreschmaschine) die Ernte? Was machte man in seiner raren Freizeit, und in welchen Vereinen engagierte man sich? Was gab es sonst für Möglichkeiten der Unterhaltung? Ergänzend dazu soll auch der nach 1933 zunehmende Einfluss der Nationalsozialisten auf alle Lebensbereiche Erwähnung finden, dargestellt am Beispiel der Hitlerjugend.

Im Vortrag werden viele historische Bilder und Dokumente präsentiert, die Eingang in das aktuelle Jahrbuch gefunden haben. Anschließend besteht die Möglichkeit, diese Publikation sowie weitere Bücher vom Autor zu erwerben.

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