Spielerisch mit tollen Aktionen an die Kunst heranführen

Foto: red

Im Kunstmuseum soll man ruhig sein. Man darf nichts berühren und muss sich benehmen.  Man schaut sich ehrfürchtig alte Exponate, das heißt Ausstellungsstücke, an und versucht längst vergangene Zeiten nachzuvollziehen… und Menschen zu verstehen, die damals lebten. Ganz schön schwierig. Und wenn dann noch künstlerische und vielschichtige Ideen hinzukommen und die Erwachsenen von Begriffen wie „Komplexität“ oder „Abstraktion“ oder sogar „Expression“ sprechen, dann kann es schon einmal unverständlich werden.

Wie gut, dass es da die Museumspädagogik gibt. Die macht das ganze Thema für Kinder und Jugendliche nämlich anschaulich, verständlich und greifbar – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer sich einmal richtig mit der Kunst beschäftigt, wird schnell spüren, dass das alles gar nicht so „erwachsen“ ist, sondern auch Kinder ganz tief berühren und faszinieren kann. Für das Sprengel Museum Hannover, das direkt am Maschsee liegt, ist diese Tatsache längst keine Neuigkeit mehr. Seitdem man hier vor rund 50 Jahren die ersten museumspädagogischen Projekte ins Leben rief und das Museum quasi zum Vorreiter auf diesem Gebiet wurde, hat sich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer weiterentwickelt.

Schon Dreijährige werden heute im Sprengel Museum willkommen geheißen und im Rahmen von „FamilienAktionen“ ganz spielerisch an die Kunst herangeführt. In den „WerkstattAktionen“ wird kreativ gearbeitet und erlebbar gemacht, was einen künstlerischen Prozess ausmacht. Dabei fallen auch immer wieder berühmte Namen, wie beispielsweise Kurt Schwitters, Paul Klee oder Joan Miró, deren Werke ja auch im Museum selbst zu finden sind. Apropos „finden“: zurzeit gibt es eine tolle Postkartenaktion, bei der ihr im gesamten Museum Motive suchen und finden könnt und so gleichzeitig die Kunstwerke studiert.

Ob Foto, Farbe oder Wort – für jeden kreativen Kopf (und jedes Alter) gibt es im Sprengel Museum den richtigen Workshop. Übrigens werden auch spezielle Kurse für Schulen und Pädagogen angeboten oder Kindergeburtstage organisiert. In der Vorweihnachtszeit findet darüber hinaus der „Märchensamstag“ statt, bei welchem der Zauberlehrling zu Gast ist, märchenhafte Bilder entstehen und Geschichten erzählt werden. Weitere Informationen zu Zeiten, Anmeldung und Kosten erhaltet ihr unter www.sprengel-museum.de.

 

 

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