Ausflug zum Steinhuder Meer

Foto: red

Ob per Rad, zu Fuß, mit dem Segelschiff, dem Ausflugsboot oder per Paddelboot: Es gibt viele Möglichkeiten, um das Steinhuder Meer zu erkunden. Das Steinhuder Meer ist Nordwestdeutschlands größter Binnensee sowie Namensgeber des gleichnamigen Naturparks. Moore, Feuchtwiesen, Wassersport-Angebote – der See in der Urlaubsregion Hannover bietet jede Menge Vielfalt und Abwechslung.

Als Startplatz für eine Erkundungstour bietet sich entweder die mit Fachwerkhäusern bestückte Stadt Steinhude oder auf der Nordseite der Ort Mardorf an. Das Schöne ist, die Strecken sind bestens ausgeschildert und mit Info-Tafeln versehen. Man kann sich quasi nicht verfahren. Wer einmal um den großen Teich möchte, die Strecke beträgt etwas über 30 Kilometer, sollte im Uhrzeigersinn radeln. Startet man in Steinhude, kommt man auf die Straße Lütjen Deile, die zum Hamburger Kanal führt. Dort steht die ehemalige Sommerresidenz des Adelsgeschlechts Schaumburg-Lippe – das Hagenburger Schloss. Es befindet sich in Privatbesitz und ist selten geöffnet. Doch auch von außen – vor allem, wenn im Mai und Juni die Rhododendren blühen – bietet es einen schönen Anblick.

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Südlich des Hagenburger Moores kommt man nach Winzlar, wo die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer ansässig ist. Dort erfährt man viel Wissenswertes über Flora und Fauna. Danach radelt man einfach weiter am Vogelbiotop entlang. Ein Erlebnispfad führt zu drei Beobachtungshütten und einem Aussichtsturm am Ufer. Besonders für Kinder ist es sehr spannend gestaltet. Das Seinhuder Meer ist ein wahres Paradies für Vögel. Zahlreiche Brut- und Rastgebiete sind hier zu finden.

Im Ferienort Mardorf befinden sich am Ufer zwei Anlegestellen der Personenschifffahrt. Surfer steigen beim Badestrand „Weiße Düne“ aufs Brett. Die Stecke führt durch das Tote Moor, es ist in seiner Gesamtfläche etwa so groß wie das Steinhuder Meer, also rund 30 Quadratkilometer. Weiter geht’s durch die malerische Siedlung Ostenmeer mit ihren vielen kleinen Kanälen, bevor man wieder nach Steinhude kommt. Dort liegen auch die bekannten „Auswanderer“ am Anleger, auf denen man eine Fahrt zur Inselfestung Wilhelmstein unternehmen kann.

Radeln macht Spaß, geht schnell und man sieht viel von der Natur. So lässt sich die Region prima entdecken. Viele Fahrradhändler bieten auch sonntags bis 18 Uhr Leihräder an. Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten für Fahrradmitnahme ist an allen Haltestellen in Steinhude (Linie 835) möglich. Die Radwege sind gut befestigt, teils mit Meerblick und kinderfreundlich gestaltet. Steinhude erreicht man von der A2 Wunstorf-Luth, B441, B442.

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